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Antike Stadt Simena 2024 Sommerzeit Besuchszeiten : 

08:00 - 19:00 (1 April - 31 Oktober)

Antike Stadt Simena 2024 Winterzeit Besuchszeiten : 

08:30 - 17:30 (31 Oktober - 1 April)

Antike Stadt Simena 2024 Arbeitstage : 

Jeden Tag

Antike Stadt Simena 2024 Eintrittsgebühr : 

75 ₺

Simena ist der alte Name von Kaleköy - einer faszinierenden Stadt, die ihr nur mit dem Boot erreichen könnt.

Was kann ich in Simena machen?

Simena war eine kleine lykische Küstenstadt, die seit dem 4. Jahrhundert bewohnt war. Heute heißt sie Kaleköy. Sie ist eine der wenigen Siedlungen in der Türkei, die ihr nur auf dem Seeweg erreichen könnt.

Eine der Hauptattraktionen sind die Ruinen von Simena. Ihr findet vor Ort ein hellenistisches Theater, Tempel und lykische Gräber. Interessant ist, dass Simena das kleinste Theater unter den lykischen Städten besaß. Es bot gerade mal Platz für 200 Zuschauer.

Die alten Steinhäuser von Kaleköy stehen im Einklang mit der Umgebung. Von der mittelalterlichen Burg genießt ihr einen großartigen Blick auf die Insel Kekova. Die Burg wurde gebaut, um die Einwohner vor den Piraten zu schützen, die sich auf der Insel Kekova versteckt hielten.

Eines der Bauwerke unter der versunkenen Stadt ist eine Basilika. Falls ihr an einer Bootstour teilnehmt, könnt ihr die versunkene Basilika mit einem kreuzförmigen Relief sehen.

Haltet Ausschau nach den lykischen Felsengräbern mit lykischen Inschriften. Sie sind in Hülle und Fülle sowohl im Wasser als auch an der Küste zu sehen. Ihr findet tonnenschwere Sarkophage fast überall in der antiken Stätte. Besonders viele befinden sich am linken Berghang der Burg.

In der antiken Stadt könnt ihr Überbleibsel vom Pier, den Häusern und Steintreppen entdecken. Für viele ist es ein Highlight, eine riesige Stadt zu sehen, die fast komplett im Wasser versunken ist. Die Siedlungen in der Nähe des alten Stadthafens sind wahrscheinlich durch ein Erdbeben untergegangen. So hat sich das Gebiet in eine Insel verwandelt. Viele antike Ruinen und der Pier des Hafens sind unter einem Meter Wasser deutlich erkennbar.

Wie komme ich nach Simena?

Ihr könnt Kaleköy (Simena) nur auf dem Seeweg erreichen. Nehmt dafür am besten an einer Bootstour teil, die von Üçağız ablegt. Es gibt auch motorisierte Bootstouren ab Kaş und Demre.

Geschichte von Simena

Simena bedeutet "Mutter Göttin" in der alten anatolischen Sprache Luwisch. Wie aus einigen Inschriften in der Region zu erkennen ist, geht die Geschichte von Simena auf das 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zurück.

In der Römerzeit war die Stadt eine wichtige Siedlung. Zusammen mit Aperlai, Apollonia und Isinda gehörte Simena zum Lykischen Bund. Sie gewann aber nie an großer Bedeutung. Genau wie bei Theimiussa kann man die Ruinen der Stadt sowohl an Land als auch unter Wasser sehen. In der Nähe des Piers gibt es ein Badehaus am Meeresufer mit einer Inschrift, die dem Kaiser Titus Flavius Vespasian (79-81) gewidmet ist.

Die Nekropole mit überwiegend römischen Sarkophagen im lykischen Stil ist ebenfalls teilweise versunken. Ein einzelner Sarkophag ragt frei aus dem Wasser. Um ihn herum sind die Reste von versunkenen Wegen zu sehen.

Kaleköy ist eine Station auf dem Lykischen Weg. Ein Wanderweg führt von Üçağız aus durch eher unwegsames Gelände in Richtung Kaleköy. In der Regel kommen Besucher mit dem Boot nach Kaleköy. Bootstouren werden von Kaş, Üçağız, Demre und Andriake aus angeboten.